Die Meisterschaft im Pfeife-Langsam-Rauchen Im Laufe der Zeit haben die Pfeifenbrüder dem Pfeifenrauchen auch eine sportliche Seite abgewonnen. Die Rede ist vom Pfeife-Langsamrauchen, eine sportliche Disziplin, wie sie von vielen Pfeifenclubs in Deutschland betrieben wird. Wie jedoch die Bezeichnung "Langsamrauchen" deutlich macht, wird auch bei dieser sportlichen Betätigung der Grundgedanke des Pfeifenclubs beachtet.
Eile und Hektik sind nicht gefragt, sondern es kommt auf Ruhe und Gelassenheit, eben Gemütlichkeit an.
Für alle Interessierten die Wettkampfregeln, die sehr streng und genau vorgeschrieben sind:
Beginn des Wettkampfes: Jeder Teilnehmer erhält drei Gramm Krüllschnitt -Tabak, fein säuberlich vom Tabaksmeister abgewogen und in Plastiktütchen verschweißt, einen Pfeifenstopfer aus Holz sowie zwei Streichhölzer und eine leere Streichholzschachtel. Nun hat der Schiedsrichter das Wort: "Dree Minuten Tiet to´n Stopen"(Drei Minuten Zeit zum Stopfen); in diesen drei Minuten muß jeder die Pfeife qualmbereit haben. Auf ein weiteres Zeichen, sind sechzig Sekunden Zeit, um den Tabak in Brand zu setzen. Dafür dürfen nur die zwei Streichhölzer abgebrannt werden. Wer das nicht schafft, darf seine Pfeife zwar zu Ende rauchen, aber außer Konkurrenz. Jetzt beginnt die offizielle Zeitmessung für das Rauchen. Die Waffen sind bei allen Wettqualmern gleich, jeder hat eine sogenannte "Euro-Pfeife". Sobald bei einem Teilnehmer die Glut in der Pfeife erloschen ist, scheidet er aus dem Wettbewerb aus. Zeiten von über einer Stunde sind keine Seltenheit. |
 |
|